Zürich - ABB verbindet seine Ladetechnologie für Stromautos mit einer Software des französischen Unternehmens DREEV. Die gemeinsame Lösung ermöglicht es, überschüssige Energie von Elektroautos in das Stromnetz zurückzuspeisen.

Der Zürcher Technologiekonzern ABB spannt mit DREEV zusammen, einem französischen Unternehmen, das auf intelligente Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge spezialisiert ist. Das Ziel ist es, gemeinsam eine intelligente Lösung bereitzustellen, mit der Elektroautos überschüssigen Strom in das Netz zurückspeisen können.

ABB wird seine bidirektionale 11-Kilowatt-Ladestation in die Partnerschaft einbringen, die speziell für die sogenannte Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) entwickelt wurde. DREEV stellt eine Software bereit.

Durch das Zurückspeisen von überschüssiger Energie in das Stromnetz können Stromautos einer Medienmitteilung von ABB zufolge bis zu 20 Euro pro Monat generieren. So werden die Gesamtbetriebskosten von Elektrofahrzeugen gesenkt. Ausserdem trägt die V2G-Technologie dazu bei, die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zu stabilisieren.

„Die V2G-Technologie erfordert sowohl Innovationen als auch industrielle Kompetenzen. Die Zusammenarbeit mit ABB ist von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung unserer Lösungen. Wir sind nun bereit, die kommerzielle Entwicklung weiter zu beschleunigen“, wird Eric Mevellec, CEO von DREEV, in der Mitteilung zitiert.

Ihre gemeinsame Lösung wollen ABB und DREEV zunächst in Frankreich bereitstellen. Danach soll sie auch in Grossbritannien, Italien, Belgien und Deutschland installiert werden. ssp