Genf - Die Genfer Stadtwerke SIG haben 2019 einen Verlust von 46 Millionen Franken erzielt. Dieser geht vor allem auf Pensionsverpflichtungen und Wertminderungen zurück. Dennoch schüttet SIG an den Kanton und die Gemeinden 59 Millionen Franken aus.

Die Genfer Stadtwerke SIG haben 2019 mit 1051 Millionen Franken einen Umsatz in der Grössenordnung des Vorjahres erzielt. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen betrug laut einer Medienmitteilung 254 Millionen Franken. Unter dem Strich erzielte SIG einen Verlust von 46 Millionen Franken. Das Unternehmen macht dafür vor allem höhere Pensionsverpflichtungen und Wertminderungen seiner Anlagen verantwortlich. Dennoch überweist SIG dem Kanton und den 45 beteiligten Gemeinden für 2019 insgesamt 59 Millionen Franken.

SIG hat 2019 insgesamt 218 Millionen Franken investiert. Mit 105 Millionen Franken floss knapp die Hälfte in die Erneuerung und den Ausbau der Netze. Weitere 75 Millionen Franken in den Ausbau der erneuerbaren Energien, davon 40 Millionen in das Fernwärmenetz GeniLac, das Genf mit Energie aus dem Genfersee versorgt.

SIG konnte sämtliche Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren. Ausserdem hat es zum fünften Mal in Folge seine Schulden verringern können. stk